Hoffnungsfroh haben sich ein gutes Dutzend Fans auf den langen Weg an den Bodensee gemacht. Nach dem guten 1. Spiel in Berlin waren wir durchaus positiv gestimmt und erhofften uns den vorzeitigen Einzug in das Finale. Sehr unterschiedlich erfolgten die jeweiligen Anreisen und auch die Anreisezeiten. Gerlind und Silvana testeten die seit kurzem bestehende Direktverbindung mit der neuen Airline Avanti Air und kamen bereits am Freitag nach Friedrichshafen. Zurück geht es dann am Montag und so nutzten die beiden den Trip für einige Unternehmungen vor Ort. Bernd kam wieder aus Hamburg, über Zürich und weiter mit Bahn und Fähre. Joachim nutzte die Reise wieder für einige Tage Besuch in seiner alten Heimat. Andere wiederum machten sich mittels nicht ganz einfacher Fahrt mit der Bahn auf den Weg, dreimaliges Umsteigen inklusive.
Gemeinsamer Treffpunkt war dann der „legendäre“ Italiener am Flughafen. Dort konnten wir auch unseren Manager Kaweh Niroomand und die Eltern von unserem Libero Max begrüßen. Nach einem ordentlichen Essen und ersten Einstimmungsgetränken, machten wir uns auf den Weg zur Arena. Dort konnten wir unseren Edelfan Ronny begrüßen und auch den Eltern von Moritz ein herzliches Hallo sagen. Gefreut haben wir uns auch sehr, dass sich Stelu Moculescu zu uns gesellte.
In der proppenvollen Halle nahmen wir die üblichen Gästeplätze am oberen Rand der Tribüne ein. Unseren Banner montiert und dann gaben wir unser Bestes und versuchten, unser Team bestmöglichen zu unterstützen.
Der erste Satz verlief ja ganz nach unserem Geschmack. Zwar waren bei beiden Mannschaften viele Fehler Begleiterscheinungen, aber unsere Jungs brachten den Satz souverän in trockene Tücher. Auch im oftmals vermaledeiten zweiten Satz sah es eigentlich ganz gut für uns aus, bis dann aber der junge Simon Kohn mit drei Assen hintereinander das Spiel drehte. Satz drei dann wieder sicher für uns, aber leider ging der vierte Satz in die Hose. Es ging also in den Tiebreak. Zunächst waren wir gut unterwegs, konnten den Vorsprung leider nicht halten. Letztendlich mussten wir uns mit 12:15 geschlagen geben.
Nach dem Spiel ehrte der VfB seinen langjährigen Spieler Marcus Böhme, der seine 21jährige Profikarriere beendet. Die Ehrung und die damit verbundenen Präsente war aller Ehren wert. Auch wir schlossen uns gerne den Glückwünschen an, denn schließlich ist Marcus ein Berliner Junge und hat viele Jahre bei unserem SCC gewirkt. Eine wirklich bemerkenswerte Karriere geht zu Ende. 
Für uns gilt es nun am nächsten Sonntag in heimischer Stätte doch den Finaleinzug zu bewerkstelligen. Es muss halt ein Sieg her. Wir werden definitiv unser Bestes geben, um unserem Team zu helfen.





