Der selbsternannte „Hofstaat“ empfing uns

Es ging zum Aufsteiger in die Nähe von Stuttgart. Ein neuer Gegner, eine neue Halle, ein neues Publikum. Eigentlich alles gute Gründe für uns Fans, bei diesem Spiel dabei zu sein. Allerdings war vielen von uns verständlicherweise das wichtige Champions League Spiel auf Gran Canaria doch etwas wichtiger. Diese zogen das Spiel in Las Palmas vor (wir berichteten), verbanden dies gleich mit einem Kurzurlaub und verzichteten auf das Spiel bei den Barock Volleys in Ludwigsburg. Diese gaben sich jedoch sehr viel Mühe, das Spiel als das Highlight in der bisherigen Vereinshistorie zu organisieren. Und dies kann man in der Nachbetrachtung auch durchaus als gelungen bezeichnen. Zum ersten Mal trugen die „Königlichen“ ein Heimspiel in der MHP-Arena aus, dort wo sonst die Basketballer der MHP Riesen ihre Spiele bestreiten.
Letztendlich waren wir „nur“ vier Fans aus Berlin. Selbstverständlich unsere Hardcore-Damen Silvana und Gerlind, die direkt aus Las Palmas angereist waren. Dazu kam unsere Monika, die per Bahn aus Berlin anreiste und Bernd, der aus dem hohen Norden der Republik den Weg ins Schwäbische auf sich nahm.
Ideal waren für uns die örtlichen Begebenheiten vor Ort. Man kommt aus dem Bahnhof raus und steht unmittelbar vor der Arena. Direkt links daneben das NH Hotel, sowie gleich rechts daneben ein kleines Einkaufscenter, in dem sich ein ansprechendes Restaurant/Bistro befindet.
Trotzdem waren wir aber in der Halle doch ein ordentlicher Block, denn viele unserer auswärtigen Fans aus der weiteren Umgebung, unterstützten mit uns unser Team.

Doch ein ordentlicher Block    Der Banner ist immer im Blickpunkt    Wir warten auf die Jungs    Alle beisammen

Und wir machten uns gemeinsam dann auch gut bemerkbar. Gespannt waren wir natürlich auf die Aufstellung unseres Teams, denn wir waren uns sicher, das Ale Leal einigen Stammspielern eine Ruhepause gönnen wollte. Und so war es dann auch. Gefreut haben wir uns, dass Benjamin eine Chance in der Mitte erhielt, und diese auch richtig gut nutzte. Deshalb hatte Matt einen ruhigen Tag, ebenso wie Ruben, Jake und zeitweise Moritz. Unsere Jungs ließen nichts anbrennen, ganz souverän wurde dreimal zu 22 gewonnen und wir durften drei Punkte unserem Konto gutschreiben. Nach den üblichen Zeremonien (Abklatschen, gemeinsames Foto), ging es zum Mannschaftsbus, wo wir natürlich beste Gelegenheit hatten, mit den Spielern zu sprechen, zu fachsimpeln und so einige Scherze zu machen.

Auch Max steht Rede und Antwort    Der Mannschaftsbus    Mit Ruben wird das Spiel analysiert

Unsere Fans aus dem süddeutschen Raum verabschiedeten sich so nach und nach, wir Berliner feierten dann den Sieg noch im genannten Restaurant.
Nun schauen wir selbstverständlich mit einiger Nervosität auf das CL-Highlight gegen den Klub-Weltmeister aus Perugia und nebenbei auch ein klein wenig nach Prag. Denn wir müssen entweder dem hohen Favoriten einen Punkt abnehmen
oder aber auf Schützenhilfe aus der goldenen Stadt hoffen, um weiterhin in der Champions League antreten zu dürfen.

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