Was hatten wir nicht für Gedanken vor den Finalspielen. Alle hatten großen Respekt vor der Mannschaft der SVG Lüneburg, die eine saustarke Saison gespielt haben. Doch wie unsere Jungs sich in den Playoffs gefunden haben war mehr als großartig. Alle Spieler wussten, worauf es nun ankam und was jeder zu tun hatte. Und sicherlich gab der Hals über Kopf ins Wasser geschmissene Trainer Markus Steuerwald noch feine Nuancen mit auf den Weg.
Unerwartet klar siegte unser Team im ersten Spiel und auch die zweite Begegnung ging, nach einigen kleinen Anlaufschwierigkeiten, sicher an uns. Nun war natürlich auch bei uns Fans Euphorie angesagt, eigentlich glaubte Niemand mehr, dass wir unseren Titel nicht mehr verteidigen könnten. Und so hatten wir natürlich einen Anmeldesturm auf unsere Busfahrt und auf die reservierten Tickets. Obwohl wir im Vorfeld mit der SVG eine Erhöhung unseres Ticket-Kontingents aushandeln konnten, mussten wir tatsächlich einigen wenigen Anfragen eine Absage erteilen. Diese Situation hatten wir schon lange nicht mehr. Aber kurzentschlossen boten wir ein Public Viewing im Café Meta an, welches ebenfalls eine großartige Resonanz hatte.

Die Stimmung im Bus war natürlich hervorragend. Genau nach Plan erreichten wir die LKH-Arena und auch die anderweitig angereisten Fans waren pünktlich zur Stelle. Und so konnten wir das Team mit einer orangenen Performance begrüßen.
Bei uns herrschte nur etwas Uneinigkeit, ob wir die 10.Meisterschaft in Folge bereits heute, oder aber im vierten Spiel in Berlin feiern dürfen. Der überwiegende Teil war optimistisch und sollte dann ja auch Recht behalten.
Unsere Jungs ließen dem Gegner keine Chance und schon bald führten wir mit 2:0 Sätzen. Kurzes Aufbäumen der Lüneburger im dritten Satz, aber das 25:12 im vierten Satz war schon eine kleine Machtdemonstration. Ohne Überheblichkeit dürfen wir sagen, dass der Titel absolut verdient ist. Wir waren natürlich aus dem Häuschen und feierten unser Team überschwänglich. Natürlich durfte auch der obligatorische Bodenkuss, von unserem Dreigestirn Kaweh, Günter und Bernd, nicht fehlen. Selbstverständlich ließen auch die Spieler nebst Staff die „Sau raus“.
Jede Menge Bier- und Sektduschen mussten die Protagonisten über sich ergehen lassen und in den Kabinen war die Hölle los.
Ein großer Dank von uns Fans geht an die Mannschaft, den Trainern, dem Medizinischen Team und allen, die am Erfolg beteiligt waren. Auch wir vom 7.Mann dürfen stolz sein auf unseren Anteil. Denn auch in dieser Saison hielten wir unser Motto „Wir sind immer da“ zu 100 Prozent ein. Egal ob Vorbereitung, Liga-Cup, Bundesliga, Playoffs, Champions League oder CEV-Cup, wir waren präsent und unterstützten das Team mit Leibeskräften. 
Lasst uns gemeinsam noch lange Zeit den Erfolg genießen, bevor dann so die Vorfreude auf die kommende Saison langsam wieder beginnt.
Hier noch zwei Eindrücke der Feierlichkeiten in den Kabinen:











