3:0 gewonnen und Moritz verloren

Sechs Männer und Frauen des 7. Mann machten sich auf den Weg mit der Bahn nach München und, hurra, zumindest die Hinfahrt verlief absolut planmäßig. Einige von uns hatten die Übernachtung in einem Hotel quasi direkt an der Halle gebucht, andere fuhren bereits mit dem Nachtzug wieder zurück nach Berlin. Die Rückreise verlief bei weitem nicht so glatt, wie es die Anreise versprach. Soviel zu den Leiden der Supporter-Crew.

In Unterhaching hatten wir als gemeinsamen Treffpunkt den Gasthof zur Post ausgemacht, und nach und nach füllte sich unser Tisch.  Im Gasthof zur Post
Stefan, der ehemalige Hallensprecher des TSV Unterhaching, kam wie immer in den letzten Jahren mit hinzu und so konnten wir uns gemeinsam mit viel Insiderkenntnissen auf das Spiel einstimmen. In der Halle trafen wir dann auf weitere
BR-Volleys-Fans und wir sortierten uns am hinteren Spielfeldrand ein, wie wir dies auch in den letzten Jahren
getan haben.    Gute Stimmung vor dem Spiel

Mit großer Leidenschaft unterstützten wir unsere Mannschaft, was aber leider einigen angetrunkenen, offensichtlich eher aus dem Fußball kommenden Fans aus Unterhaching deutlich missfiel. Schade, da unsere Erfahrungen ansonsten in Unterhaching mit den echten Volleyballfans aus dem Umfeld des Hachinger Hammerblocks bestens sind und auch an diesem Abend waren.

Die Sätze verliefen aufgrund wechselseitiger Fehler relativ ausgeglichen und es wurde munter durchgewechselt. Zum dritten Satz kam dann Moritz aufs Feld. Die Wechsel wirkten sich beruhigend auf das Berliner Spiel aus, doch beim Stand von 16:10 passierte es. In einer Blockaktion kam es zu einer typischen und tückischen Situation am Netz. Leidtragender war unser Moritz, der dann sofort physiotherapeutisch am Sprunggelenk versorgt werden musste. Die nächste Verletzung mit Hoffen und Bangen, dass es nicht ganz so heftig ist wie zuvor bei Nemo und Jelle, so kurz vor
Beginn der Play -Offs.                        Unterstützung für unsere Jungs
Erleichterung dann, als der 3. Satz trotz der Überlegenheit bis zur Verletzung von Moritz in trockene Tücher gebracht wurde. Markus konnten wir dann noch mit einem Geburtstagsständchen  und -kuchen beglücken.

Mit gedämpfter Stimmung verabschiedeten wir die Mannschaft am Bus, in der Hoffnung, dass sich Moritz
keine schwerwiegende Verletzung eingefangen hat. Ein Teil der Fangruppe ließ dann den Abend in der Hotelbar ausklingen.  Am Ende konnten wir wieder jubeln

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