Prag und viele Hindernisse

Spiele in der Champions League und dementsprechenden Reisen, sind immer wieder Höhepunkte im Leben eines Fans. Zu Beginn des neuen Jahres führte uns der Weg in die „Goldene Stadt“ Prag. Von der Entfernung her durchaus überschaubar, aber nicht nur im Vorfeld bereits mit einigen Hindernissen behaftet. Der überwiegende Teil von uns hatte natürlich die Anreise mit der Bahn geplant. Problem stellte die Rückfahrt am Freitag dar, denn an den Wochenenden (Freitag bis Sonntag) werden im Grenzgebiet Tschechien / Deutschland umfangreiche Arbeiten an der Strecke durchgeführt. Somit gab es nur eine einzige Verbindung von Prag nach Berlin, die jedoch im genannten Gebiet unterbrochen werden musste, um ein großes Stück Weg mit Bus zu absolvieren war. Dies wurden von einigen in Anspruch genommen, aber ein Teil bevorzugte für die Rückreise komplett den Reisebus. Aufgrund der geschilderten Problematik entschieden sich jedoch einige von uns, die gesamte Fahrt mit dem Auto anzutreten. Bernd entschied sich für das Flugzeug, ab Hamburg über Frankfurt, vermeintlich der einfachste und sicherste Weg.
Was dann aber ein sehr unerwartetes Problem bereitete, war der Wintereinbruch, verbunden mit heftigen Schneefällen und einigen Minus Graden, speziell im Norden Deutschlands. Während die Autofahrer nur wenig Probleme mit der Anfahrt hatten, mussten die Bahnfahrer und Bernd mit Verspätungen kämpfen.
Nun, letztendlich waren alle vor Ort und trafen sich zum gemeinsamen Essen in einem urigen Restaurant namens Svejk, in unmittelbarer Nähe zur Spielhalle gelegen.

Verstärkung erhielten wir noch von BRV-Fans aus Dresden und Pirna, sowie unseren Edelfans Silke und Franz aus Soest. Somit waren wir gut 30 Protagonisten in Orange, die für eine tolle Stimmung sorgten.
Einen kleinen Eindruck davon erhaltet Ihr HIER
Eine große Freude für uns war das Zusammentreffen mit unserem langjährigen Zuspieler Jaroslav Skach, der mit Frau und beiden Kindern zugegen war. Jaro ist Bestandteil unserer Hall of Fame. Bei einigen gemeinsamen Bieren, wurde lange über die alten Zeiten gesprochen. Flo, Bernd und Jochen mit dem großartigen Jaroslav Skach

Wir wurden per Anzeigetafel begrüßt  Unser stimmgewaltiger Block  Die übliche CEV-Dekoration

Den Rest besorgte natürlich das Spiel, in dem es immer wieder Wendungen gab, die dafür sorgten, dass die Glücks- und die Ärgergefühle hin und her wogten. Letztendlich ging unser Team als 3:2 Sieger vom Feld. Enorm wichtig, da ja in der Champions League zunächst die Anzahl der Siege, und erst im zweiten Stepp die Punkte zählen. Dementsprechend natürlich unser Jubel und unsere Gratulation an die Jungs.

Das Team tritt an zum abklatschen  Die ersten Relax Aktivitäten  Simon und Fedor beim entspannen  Das übliche gemeinsame Foto. Wir haben allen Grund zum Jubel

Selbstverständlich verabschiedeten wir die Mannschaft am Bus, wo noch so einiger Flachs hin und her ging, aber natürlich viele guten Wünsche mit auf den Weg gegeben wurden. Wir ließen logischerweise den siegreichen Abend an der Hotelbar ausklingen. Der junge Barkeeper war zwar arg überfordert, meisterte die Situation aber durchaus zufriedenstellend.
Die Rückreisen verliefen dann doch verhältnismäßig gut, nur Bernd hatte Pech mit den Flügen. Zunächst verspätete Ankunft in Frankfurt, dann sämtlich Flüge nach Hamburg gestrichen. So musste er eine nicht geplante Übernachtung in Frankfurt in Kauf nehmen, um dann am Samstagfrüh die Reise zu beenden.
Fazit: es war wieder eine affengeile Tour, trotz aller Widrigkeiten. Nur zum verschnaufen haben wir keine Zeit. Schon am Mittwoch findet man uns in Rostock (gegen Warnemünde), exakt eine Woche danach in Perugia, und direkt am anschließenden Wochenende beim Bundesliga Spitzenspiel in Lüneburg. Harte Zeiten, doch eines ist klar, nämlich unser Motto „Wir sind immer da“

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